Licht, Farbe und Geometrie

Seit 1994 arbeite ich als freischaffender Künstler in der Freien Kunst. Dieser Weg, begonnen bei konstruktivistischen Wurzeln und vertieft im Studium bei Prof. Ulrich Baehr, ist geprägt von der Suche nach neuen Lichträumen. In der hier gezeigten Werkgruppe (Kreismuseum Peine, 2023) kombiniere ich geometrische Kreisformen mit Oxidationsfarben und Elementen, die über den eigentlichen Bildrand hinausgehen.

Schichtung und Struktur

Ein Einblick in die Arbeitssituation von 2013. In dieser Phase stehen geometrische Farbflächen und komplexe Überlappungen im Fokus. Als Basis für die Farbtiefe dienen oft Sanduntermalungen, auf denen ich mit dünnflüssigen, selbst angemischten Acrylfarben arbeite. Der charakteristische Farbwagen mit den Bechern im Hintergrund ist bis heute ein fester Bestandteil meiner Atelierpraxis – hier wird die Farbigkeit für jedes Werk individuell entwickelt.

Präzision und freies Spiel

Einblick in die Einzelausstellung im Kunstkreis Laatzen (2023). Das großformatige Werk im Hintergrund vereint wesentliche Merkmale meiner aktuellen Malerei: geometrische Grundformen treffen auf fließende Farbverläufe und präzise Lichtmodellierungen. Das markante Element des „Mikadostabs“ am linken Bildrand bricht die statische Ordnung auf und erzeugt eine vertikale Dynamik, die über das klassische Bildformat hinausweist.

Konstruktive Geste

Einblick in die Ausstellung bei der Firma wetreu in Hannover (2025). Das Werk im Hintergrund, „Haus, gestisch“ (1998, 90x90 cm), zeigt eine Phase, in der ich geometrische Grundformen noch stärker mit gestischen Elementen kombinierte. Dieser Rückblick verdeutlicht die evolutionäre Entwicklung meiner Malerei: von expressiverer Farbmodellierung hin zur verdichteten „spatial presence“, die meine aktuellen Lichträume auszeichnet.