Hausformen – Der geöffnete Raum
Das Motiv der Hausform zieht sich als konsequente Strömung durch mein Schaffen. Nicht die Abbildung von Architektur steht im Fokus, sondern die Chiffre des Hauses als existenzieller Grundkörper – ein spannungsvoller Dialog zwischen Innen- und Außenraum.
Diese chronologische Auswahl lädt dazu ein, dem Fluss der Zeit von den Anfängen bis zur Gegenwart zu folgen.
Rotes Haus | 1997
Acryllack auf Nessel
115 x 150 cm
Eine der frühesten Arbeiten zum Thema der Hausform aus dem Archiv, entstanden drei Jahre nach dem Abschluss des Kunststudiums. Das Werk lebt von lasierenden Farbschichten, die sich wechselseitig überlagern und überkreuzen, wodurch die geometrische Struktur eine tiefe, räumliche Präsenz erhält.
Blaues Haus | 1998
Acryllack auf Nessel
90 x 90 cm
Ein zentrales Schlüsselwerk im Werkzyklus der Hausformen, das eine spannungsvolle Übergangsphase markiert: Hier treffen die fließenden Farbverläufe erstmals in voller Intensität auf expressive, gestische Elemente. Getragen von einer klaren, zentralen Geometrie entfaltet sich ein dynamischer Dialog zwischen der Ruhe des existentiellen Grundkörpers und dem impulsiven Ausbruch von Farbe und Linie.
Das Werk befindet sich in Privatbesitz.